"WAS FÜR EINE SCHÖNE STIMME!"

Er bleibt "seiner" Zeit treu, dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert. Nach Balladen und Tänzen aus England beglückt er uns dieses Mal mit Arien und Madrigalen aus Italien. JOEL FREDERIKSEN – "Was für eine schöne Stimme!" attestierte ihm die Sächsische Zeitung – präsentiert auf seinem zweiten Album O felice morire Werke von Giulio Caccini und anderen Sänger-Komponisten wie Andrea Falconieri oder Giovanni Puliaschi. Diese waren stets auch ihre eigenen Interpreten, wodurch die Stücke naturgemäß eine gehörige (mitunter schon fast ungehörige) Portion Virtuosität verlangen. Genau das rechte Repertoire also für unseren amerikanischen Barden aus München, der sich in dieser extrem ausgezierten, hochexpressiven Musik hörbar zu Hause fühlt. Lassen Sie sich 400 Jahre zurückführen, als die italienische Renaissancemusik zur Barockmusik wurde.
 

EIN VOKALES EREIGNIS

"Wie die früheren Recitals ist jetzt auch die neue Brahms-Sammlung von BERNARDA FINK ein vokales Ereignis." schrieb Stimmenpapst Jürgen Kesting vor gut einem Jahr in der FAZ über das letzte Liedprogramm der Mezzosopranistin. Jetzt endlich hat sie sich, am Flügel von Gerold Huber begleitet, auch Schubert angenommen und eine persönliche Auswahl von 25 seiner Lieder zusammengestellt.
 
   

ABSOLUT SOUVERÄN

Bereits seine fünfte Einspielung für harmonia mundi legt das CUARTETO CASALS mit den Streichquartetten von Johannes Brahms vor. "Technisch wie musikalisch absolut souverän" nannte DIE ZEIT das Quartett - und dieses Diktum stellen die vier jungen Musiker auch auf ihrer neuen Aufnahme unter Beweis.
 
   

MIT ELEGANZ UND RAFFINESSE

Nach seiner Einspielung des ersten Klavierkonzerts von Johannes Brahms wendet sich CÉDRIC TIBERGHIEN auf seiner jüngsten Aufnahme erneut Werken des Hamburger Meisters zu. Neben den Walzern op. 39 und den Klavierstücken op. 76 stehen besonders die Ungarischen Tänze im Vordergrund, die Cédric Tiberghien mit unnachahmlicher Eleganz und Raffinesse spielt und sie nicht - wie leider so oft - zu effektvollen Zirkusnummern degradiert.
 
   

BIBEL FÜR ALLE

In den Vorräumen mittelalterlicher Kirchen sind oft bildliche Darstellungen biblischer Geschichten zu sehen. "Biblia pauperum" (Bibel der Armen) nennt man diese Bildergeschichten für die Gläubigen, die nicht lesen konnten. Und das waren im Mittelalter weit mehr als fünfzig Prozent der Bevölkerung. Einen ähnlichen Zweck der Vergegenwärtigung von Erzählungen aus der Bibel verfolgten auch die mittelalterlichen liturgischen Dramen wie das jetzt vom DUFAY COLLECTIVE vorgestellte Ludus Danielis.
 
   

AUF DER SCHWELLE ZUR NACHT

Das Ensemble CONSPIRARE präsentiert auf Threshold of Night Ersteinspielungen von Werken des jungen britischen Komponisten Tarik O'Regan, die dieser seit seinem Umzug nach New York geschrieben hat. Die Stücke spiegeln die kulturelle Vielfalt der modernen Städte wider und schaffen eine Verbindung zwischen den Sphären der "himmlischen Ekstasen von oben" und der harten Realität des irdischen Lebens.
 
   

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